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Ergebnisse ÖBW 2011
Nachbericht ÖBW 2011

8. Österreichischer Blasmusikwettbewerb

Sieg geht nach Oberösterreich

Von neun teilnehmenden Spitzenorchestern aus ganz Österreich und Südtirol erreichte die Bauernkapelle Eberschwang aus Oberösterreich die Höchstpunkteanzahl mit 93,67 Punkten beim 8. Österreichischen Blasmusikwettbewerb in Feldkirchen. Das Wochenende begann und endete mit musikalischen Höchstleistungen. Freitag wurde der Wettbewerb von den Brass Boys und dem HoViHoLoHoff Austrian Brass Quintett in der CMA Ossiach eröffnet und am Samstagabend von einer Klangwolke aus 600 Musikerinnen und Musikern in Feldkirchen beendet.

Mehr als zwei Jahrzehnte ist es her, dass Alois Vierbach in der Stadt Feldkirchen in Kärnten die Idee zu einem nationalen Wettbewerb der Blasmusikkapellen in der Höchststufe hatte. Seither wird der Österreichische Blasmusikwettbewerb alle drei Jahre in Feldkirchen ausgetragen. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit das sich neun Spitzenorchester aus ganz Österreich und Südtirol in Feldkirchen eingefunden haben um sich einem musikalischen Wettstreit zu stellen. Grandios eröffnet wurde der Wettbewerb gemeinsam mit der Eröffnung des Brass Herbstes von den Brass Boys sowie dem HoViHoLoHoff Austria Bass Quintett im Alban Berg Saal der Carinthischen Musikakademie in Ossiach.

Mit 93,67 von möglichen 100 Punkten erspielte sich die Bauernkapelle Eberschwang aus Oberösterreich den 1. Platz des 8. Österreichischen Blasmusikwettbewerbes in Feldkirchen. Ebenfalls einen grandiosen Stockerlplatz konnte die Bürgerkapelle Lana aus Südtirol mit 90,78 Punkten sowie die Trachtenmusikkapelle Windhag aus Niederösterreich mit 89,00 Punkten mit Ihren musikalischen Darbietungen erreichen. Erfolgreich Ihre Wettbewerbsprogramme dargeboten haben auch die Bauernmusikkapelle St. Johann im Pongau aus Salzburg, die Akademische Bläserphilharmonie aus Wien, Musikkapelle Inzing aus Tirol, Musikverein Egg aus Vorarlberg, KELAG Blasorchester aus Kärnten sowie die Werkskapelle Zeltweg aus der Steiermark.

Bewertet wurden die teilnehmenden Vereine von den Jurymitgliedern Pieter Jansen (NL), Marianne Thalmann (CH), Ernest Hoetzl (A) und Walter Ratzek (D) unter dem Vorsitz von Bundeskapellmeister Walter Rescheneder.

Ziel dieser Veranstaltung ist es der musikalische Niveau in der Höchststufe D (schwer) und E (sehr schwer) zu heben und gleichzeitig auch die zeitgenössische, originale Blasorchesterliteratur zu fördern.

Einzigartig am 8. Blasorchesterwettbewerb war heuer, dass insgesamt neun Mal das Pflichtstück der Stufe D und zwar „Elements of nature“ von Hermann Pallhuber im Stadtsaal Feldkirchen zu hören war. Somit war ein objektiver Vergleich der Orchester in dieser Wertungsstufe möglich. Neben dem Pflichtstück der entsprechenden Wertungsstufe spielten die Blasorchester ein Selbstwahlstück und einen Konzertmarsch. 



 


 


 
Teilnehmerkapellen 2011

KELAG Blasorchester
Trachtenmusikkapelle Windhag
Bauernkapelle Eberschwang
BMK St. Johann im Pongau
Werkskapelle Zeltweg
Bürgerkapelle Lana
Musikkapelle Inzing
Musikverein Egg
Akad. Bläserphilharmonie Wien

 
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Letzte Aktualisierung: 28.09.11