Von neun teilnehmenden Spitzenorchestern aus ganz Österreich
und Südtirol erreichte die Bauernkapelle Eberschwang aus
Oberösterreich die Höchstpunkteanzahl mit 93,67
Punkten beim 8. Österreichischen Blasmusikwettbewerb in
Feldkirchen. Das Wochenende begann und endete mit musikalischen
Höchstleistungen. Freitag wurde der Wettbewerb von den Brass
Boys und dem HoViHoLoHoff Austrian Brass Quintett in der CMA Ossiach
eröffnet und am Samstagabend von einer Klangwolke aus 600
Musikerinnen und Musikern in Feldkirchen beendet.
Mehr als zwei Jahrzehnte ist es her, dass Alois Vierbach in der Stadt
Feldkirchen in Kärnten die Idee zu einem nationalen Wettbewerb
der Blasmusikkapellen in der Höchststufe hatte. Seither wird
der Österreichische Blasmusikwettbewerb alle drei Jahre in
Feldkirchen ausgetragen. Vergangenes Wochenende war es wieder soweit
das sich neun Spitzenorchester aus ganz Österreich und
Südtirol in Feldkirchen eingefunden haben um sich einem
musikalischen Wettstreit zu stellen. Grandios eröffnet wurde
der Wettbewerb gemeinsam mit der Eröffnung des Brass Herbstes
von den Brass Boys sowie dem HoViHoLoHoff Austria Bass Quintett im
Alban Berg Saal der Carinthischen Musikakademie in Ossiach.
Mit 93,67 von möglichen 100 Punkten erspielte sich die
Bauernkapelle Eberschwang aus Oberösterreich den 1. Platz des
8. Österreichischen Blasmusikwettbewerbes in Feldkirchen.
Ebenfalls einen grandiosen Stockerlplatz konnte die
Bürgerkapelle Lana aus Südtirol mit 90,78 Punkten
sowie die Trachtenmusikkapelle Windhag aus Niederösterreich
mit 89,00 Punkten mit Ihren musikalischen Darbietungen erreichen.
Erfolgreich Ihre Wettbewerbsprogramme dargeboten haben auch die
Bauernmusikkapelle St. Johann im Pongau aus Salzburg, die Akademische
Bläserphilharmonie aus Wien, Musikkapelle Inzing aus Tirol,
Musikverein Egg aus Vorarlberg, KELAG Blasorchester aus
Kärnten sowie die Werkskapelle Zeltweg aus der Steiermark.
Bewertet wurden die teilnehmenden Vereine von den Jurymitgliedern
Pieter Jansen (NL), Marianne Thalmann (CH), Ernest Hoetzl (A) und
Walter Ratzek (D) unter dem Vorsitz von Bundeskapellmeister Walter
Rescheneder.
Ziel dieser Veranstaltung ist es der musikalische Niveau in der
Höchststufe D (schwer) und E (sehr schwer) zu heben und
gleichzeitig auch die zeitgenössische, originale
Blasorchesterliteratur zu fördern.
Einzigartig am 8. Blasorchesterwettbewerb war heuer, dass insgesamt
neun Mal das Pflichtstück der Stufe D und zwar
„Elements of nature“ von Hermann Pallhuber im
Stadtsaal Feldkirchen zu hören war. Somit war ein objektiver
Vergleich der Orchester in dieser Wertungsstufe möglich. Neben
dem Pflichtstück der entsprechenden Wertungsstufe spielten die
Blasorchester ein Selbstwahlstück und einen
Konzertmarsch.